Der erste Monat im neuen Jahr ist nun schon vorüber und es ist wieder einmal einiges passiert.
Leider hatten wir über die Weihnachtsferien keinen Schnee. Auch über Neujahr regnete es. Doch nun, seit ungefähr der zweiten Woche des Januars, haben wir ein bisschen Schnee. Das heisst, zuerst hatten wir einen oder zwei Zentimeter, doch nun seit einigen Tagen haben wir ungefähr zehn Zentimeter Schnee und es ist sehr, sehr kalt. Dadurch, dass Ohio so flach ist, haben wir oft Stürme und starke Winde und am Morgen wenn ich und Josh zur Schule laufen, ist es fast nicht auszuhalten. An das kalte Wetter bin ich ja gewöhnt, aber diese starken Winde machen mir das Leben schwer.
Zum Glück hatten wir einen so genannten “Snow day”, das ist ein Tag an dem die Schule geschlossen wird, da die Strassenverhältnisse so schlecht sind und dadurch die Schulbusse nicht fahren können. Da unser Nachbar der Schulbus Supervisor ist, kann er entscheiden, wann geschlossen wird und wann nicht. Um ihm zu danken, haben wir ihm dann im Verlauf des Morgens Brownies gebacken. Er war sehr erfreut und sagte uns, dass er es für diesen Lohn wieder machen würde.
Am letzten Wochenende des Januars gingen wir, die ganze Familie, mit einer Campinggruppe zum Wasserpark „Kalahari Resort“. Wir mieteten dort ein Suite und hatten dann freien Zugang zum riesigen Wasserpark. Den ganzen Samstag waren Josh, Kay, Stephen (ein Junge der Campinggruppe) und ich im Wasserpark. Sie hatten dort viele verschiedene Wasserrutschbahnen, welche mich sehr an das „Alpamare“ erinnerten. Doch sie hatten auch eine Wasserachterbahn. Man sass in ein kleines Gummiboot und dann wurde man auf Bändern beschleunigt und raste dann mit über 50 Kilometern pro Stunde durch die Rutsche. Am Abend gingen wir dann in die „Arcade“. Eine „Arcade“ ist ein Raum mit vielen Spielgeräten, zum Beispiel Pacman, Bowling, Quizspiele und so weiter. Danach gingen wir zu Bett. Da es nur eine Nacht war hatten wir in der Suite nicht genug Betten gemietet, wie wir Leute waren und so kam es, dass Josh und ich beim Kamin schliefen. Es war sehr gemütlich, da das Feuer uns wärmte. Am nächsten Tag gingen wir dann noch einmal in den Wasserpark und fuhren dann nach Hause.
Das war etwa alles Wichtige, was geschah - und nun gucken wir noch im Fernsehen, ob das Murmeltier aus dem Loch kommt oder noch drinnen bleibt. Es ist nämlich “Groundhog Day”. Falls es drinnen bleiben würde, haben wir sechs Wochen mehr Winter…
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