50 years YFU Switzerland
Rüdiger in den USA: Dezember 2006
In diesem Monat war im Gegensatz zum November sehr viel los. Weihnachten ist nämlich für die Amerikaner sehr wichtig. Schon kurz nach Thanksgiving, also noch im November, haben meine Nachbarn schon die ersten Weihnachtsdekorationen rausgestellt. Unter Weihnachtsdekorationen versteht man hier unendlich viele Lichterketten, beleuchtete Rentiere, Nikoläuse und Krippen. Meine Nachbarn hatten sogar soviele Lichter, dass ich manchmal nicht schlafen konnte, weil es so hell war. Doch nun möchte ich euch von meinen wichtigsten Erlebnissen berichten:

ImageAm Samstag dem neunten Dezember gingen wir in das Restaurant “chilis” essen. Weil am nächsten Tag mein Geburtstag war. Als wir wieder zurück kehrten, dekorierten ich und Mom den Geburtstagkuchen. Es ist eines von ihren Hobbys, solche Torten zu machen. Dann am Sonntag schliefen wir alle aus und waren im Haus, doch meine Gastfamilie machte nichts besonderes für meinen Geburtstag oder so. Es kam mir so vor, als hätten sie es vergessen. Wir spielten im Keller Videospiele und hörten Musik. Doch dann nach Mittag klingelte es auf einmal an der Tür und einige Cousins kamen und es kamen immer mehr. Ich hatte das alles nicht erwartet. Die ganze Verwandschaft meiner Gastfamilie kam und ich wusste von nichts. Es war ein sehr schöner Moment.

Dann am nächsten Samstag gingen wir abends in den Toledo Zoo um die "Christmas Lights of the Zoo" zu sehen. In der Weihnachtszeit sind dort sehr viele Lichter in allen Bäumen aufgehängt und man kann die Tiere zu einer Tageszeit sehen, wenn man sie normalerweise nicht zu sehen bekommt.

Und schon war die letzte Wochen vor den Weihnachtsferien gekommen. Wir hatten die Abschlussprüfungen. Es waren alles einstündige Prüfungen. Ich war erleichtert, als alles vorbei war und wir endlich Weihnachtsferien hatten.

Am 23. Dezember gingen wir zu der Weihnachtsfeier meines Gastvaters. Es gab viel zu essen, viele Geschenke und wir spielten viele Spiele. Am nächsten Tag gingen wir zu der Mitternachtsmesse in unserer Kirche. Wir alle gingen etwa um zwei ins Bett. Doch am nächsten Morgen war Bescherung und Joshua, mein Gastbruder, war so aufgeregt, dass er schon um halb sechs aufwachte und uns alle anderen aufwecken wollte. Um ungefähr halb acht sind wir dann aufgestanden und wir haben begonnen, Geschenke auszupacken.

Über Neujahr gingen wir in ein Hotel. Wir hatten ein Zimmer für uns alle und viele Freunde waren auch dort. Für die Erwachsenen also alle 21jährigen gab es eine grosse Silvester-Party. Wir Kinder spielten währenddem Ping Pong, Pool und gingen in dem Swimming Pool des Hotels schwimmen. Der Swimming Pool war nicht etwa im Erdgeschoss sondern im dritten Stock des Hauses. Wir hatten sehr viel Spass.

Nun blicke ich zurück auf ein schönes, erlebnissreiches erstes Halbes Jahr und ich hoffe, dass mit dem neuen Jahr alles genauso bleibt.

 

 
23:37 | 17.Mai 2012

Ruediger