50 years YFU Switzerland
Raphael in den USA: Juli 2008

WOW! Ich wusste gar nicht wie schnell ein Jahr vergehen kann. Denn ich kann mich noch genau an den Juni 2007 erinnern, als ich meine Anmeldung für mein Austauschjahr in den USA abgeschickt habe. Die Zeit verging wie im Flug. In zwei Wochen, am 7. August, werde ich nämlich schon in die USA fliegen und ich kann es kaum erwarten.

Damals, im Juni 2007, als ich mich angemeldet habe, wollte ich am liebsten sofort in den nächsten Flieger einsteigen und abfliegen. Doch mittlerweile habe ich gemischte Gefühle: Auf der einen Seite freue ich mich sehr auf das kommende Jahr mit all den neuen Erfahrungen, Erlebnissen und Freundschaften und ich freue mich auch gewaltig auf meine neue Familie und meine neuen Geschwister. Mir ist aber auch klar geworden, was ich zurücklassen werde. Meine Familie und meine Freunde werde ich für ein Jahr nicht mehr sehen, und ich glaube, um dies wahrzunehmen braucht es halt eine gewisse Vorbereitungszeit. Ich wusste auch nicht, dass Abschied nehmen so hart sein kann. Wie viel man einer Person bedeutet und wie viel eine Person dir bedeutet, stellt man leider erst viel zu spät fest.

ImageAber genau um solche Feststellungen geht es ja bei einem Austauschjahr. Denn ein Austauschjahr beginnt nicht erst mit dem Abflug in ein anderes Land, in eine andere Kultur und in eine andere Familie, sondern es beginnt schon viel früher: Am Orientierungs-Wochenende von YFU lernt man Leute kennen, die genau das gleiche durchmachen wie du. Man lernt andere Austauschschüler aus anderen Ländern kennen und spannt erste internationale Kontakte. Durch weitere Anlässe sieht man die Leute wieder und bessere Freundschaften entstehen daraus.

Vor gut zwei Monaten habe ich die Informationen zu meiner Gastfamilie bekommen. Mit meinem Gastbruder und meiner Gastschwester habe ich seither regelmässig Kontakt per Email. Allfällige Fragen und Probleme konnten so bereits geklärt werden. Mir fällt es so auch leichter, ins Flugzeug zu steigen und zu wissen, eine geniale Familie wartet am Flughafen von Detroit auf mich. Aber von dieser Erfahrung werde ich im nächsten Brief schreiben.

Also, für die Leute, die sich dafür interessieren was man so alles in einem Austauschjahr erlebt und was insbesondere ich erleben werde: Schaut doch jeden Monat mal auf dieser Seite vorbei und haltet euch auf dem Laufenden.

 
Schöne Grüsse, noch aus der Schweiz

                                                     Raphael

 
23:33 | 17.Mai 2012