Rahel in den USA: Juli 2009

Wie schnell die Zeit vergeht!! Erst noch war es Herbst und ich habe mich für das High School Programm in den USA angemeldet. Jetzt sind schon Sommerferien und mein Austauschjahr steht vor der Tür.

Ich habe das Gefühl, dass ich mein ganzes Leben auf diesen Moment gewartet habe, doch in den letzten Tagen ist mir auch bewusst geworden, was ich alles zurücklasse.

Bisher konnte ich überhaupt nicht glauben, dass ich wirklich gehe. Es ist auch jetzt Image noch schwierig. Vielleicht kann ich es erst richtig realisieren, wenn ich im Flieger Richtung Washington sitze. Als ich in den letzten Tagen meine kleine Schwester Franziska im Arm hatte und ihr ‚Tschüüss’ sagen musste, weil sie eine Woche länger im Blauring-Lager blieb als ich, hatte ich das erste Mal das Gefühl, ein bisschen zu realisieren, dass ich gehe.

Ich werde meine Familie, meine Freunde, meine Verwandten, mein Zuhause, meine Schulkollegen, …, alles werde ich in der Schweiz lassen und nur einen Koffer mit alten Erinnerungen mitnehmen.

Obwohl es ein bisschen weh tut glaube ich, dass ich mich noch nie so auf etwas gefreut habe!!!

Dies ist mein grosser Traum, der jetzt in Erfüllung geht!! Amerika ich komme!!

 Seit meiner Anmeldung ist sehr vieles passiert! Ich wurde angenommen, musste ein riesiges Dossier ausfüllen, wir hatten YFU - Treffen, ein Vorbereitungs -Weekend, ein Wochenende mit anderen zukünftigen Austauschschülern, ich erfuhr wohin ich kommen werde, musste wegen dem Visum nach Bern: In dieser ganzen Zeit habe ich sehr viele Leute aus der ganzen Welt kennen gelernt und gute Freunde gefunden!!

Mein Austauschjahr hatte also schon begonnen.

Image  Schon im März habe ich erfahren, dass ich das nächste Jahr in Longmont, Colorado verbringen werde. Seitdem habe ich auch Kontakt mit meiner Gastmutter Tara, die momentan ihre Ferien in der Schweiz verbringt, um ihre ‚Töchter’ zu besuchen.

Ich bin Tara’ s  3. Gasttochter aus der Schweiz. Das hat seine Vorteile, denn ich werde meine Hostmom sehen, bevor ich nach Colorado aufbreche. Auch konnte ich mit meiner ‚älteren Schwester’ mailen und alles erfragen, was ich wissen wollte.

Meine Freundin (die in Indiana anzutreffen sein wird) erfuhr hingegen alles von ihren Gastgeschwister, welche bei mir eben nicht vorhanden sind.

Da ich schon länger eine Katze wollte, machte ich einen Freudensprung, als Mama T (wie meine Gastmutter sich auch nennt) mir mitteilte, dass sie gleich 3 Katzen hat! Image

 Die riesige Vorfreude ist etwas ganz Spezielles, was niemand nachvollziehen kann und man höchstwahrscheinlich selbst wieder vergisst…

Also an alle, die noch gehen: Geniesst die Zeit vorher! Es geht extrem schnell.

 Ich bin mir sicher, dass ein spannendes Jahr mit vielen Abenteuern vor mir liegt. So schnell, wie die Zeit nun vorbeigegangen ist, so schnell wird auch das Austauschjahr selbst vorbeigehen!

 Was ich alles erlebe, werde ich hier festhalten, damit alle, die sich dafür interessieren, einen Einblick in das Leben einer Austauschschülerin erhalten können.

 

Liebe Grüsse (noch) aus Malters          Rahel

 

 

 
12:35 | 04.Februar 2012