50 years YFU Switzerland
Matthias in Neuseeland: März 2007

Hallo zusammen...

In diesem Monat gab es für mich ein grosses Highlight: Ich ging mit dem Schulfach "Outdoor Education" auf einen Kayakingtrip! Es war grossartig! Am Freitagabend packten wir, 8 Knaben und 2 Mädchen, alles Material auf den Wagen (die Schule besitzt ihre eigene Ausrüstung).

ImageAm Sonntagmorgen um 7.30 gings dann los in unser 5-tägiges Abenteuer. Wir reisten in einem kleinen Schulbus zuerst nach Taupo wo uns im Haus des Instruktors Theorien des Kayaking beigebracht wurden. Danach wurde es richtig nass: Im Waikato River mussten wir bei schlechtem Wetter im kalten Fluss viele Rescue-Safety und Schwimmübungen absolvieren. Am Abend gingen wir alle zusammen in das Pizzahut Restaurants (all you can eat) am Ufer des Lake Taupos, welches wie ein Beach am Meer aussieht. Am anderen Ende des Sees war zu dieser Zeit gerade der höchste Berg der Nordinsel, Vulkan Ruapehu aktiv (leider konnten wir wegen Nebel nichts davon sehen). Wir schliefen in einer Wohnung in einem Holidaypark.
 
Am Montagmorgen gings dann 3h ostwärts Richtung Mohaka River. Wir absolvierten unseren ersten Whitewater Trip. Es war immens! Links und Rechts vom Fluss Felswände oder Dschungel. Weit und breit kein menschliches Zeichen. Wir konnten viele Dinge bestaunen, die man nur vom Fluss aus sehen kann. Nach der Flusstour stellten wir unsere Zelte für die nächsten 3 Tage an einem schönen Platz direkt am Ufer auf. Am Abend hatten wir Barbecue.
 
ImageAm dritten Tag absolvierten wir den selben Part nochmals und liessen uns diesmal viel Zeit um Fun zu haben (sprich Wellen zu surfen). Vor dem Tea (Nachtessen) erstiegen wir alle zusammen einen Berg in der Nähe und genossen die Aussicht und die vielen Schafe um uns herum. Am Abend machte ich mir ein Raclette auf einem kleinen Öfchen, das ich von einem Kollegen vor der Abreise geschenkt bekommen habe. Es schmeckt soviel besser auf der anderen Seite der Welt, auf einem Campingplatz.
 
Am Mittwoch paddelten wir ganze sechs Stunden Flussabwärts, wo der Fluss nicht mehr von Felswänden eingemauert ist. Es gab zum Beispiel schöne Hinkelsteine zu bestaunen. Ich lernte ein Weepe zu machen (eine Art 360°-Drehung mit der Bootnase in der Luft). Am Abende genoss ich das berühmte Lagerleben: Kartenspielen (Arschlöchlen wird tatsächlich auch in NZ gespielt), über Witze lachen und Tee trinken!
 
Am letzten Tag gab es noch einen letzten Trip, bevor wir alles zusammenpackten und wir zurück nach Te Awamutu fahrten. Ich war richtig müde danach, aber ging trotzdem noch ins Fechten-Training am Abend!

 
23:18 | 17.Mai 2012