| Luisa in Belgien: Oktober 2006 |
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Hallo alle zusammen! Ach schon wieder ein Monat vergangen! Die Zeit vergeht unglaublich schnell hier in Belgien. Mit der Schule hat sich jetzt schon alles eingerenkt und ich habe auch überhaupt keine Schwierigkeiten, dem Unterricht zu folgen. Ich verstehe alles (ausser Chemie) und bin, wenn auch manchmal knapp, nirgends ungenügend. In der Schule habe ich schon sehr viele neue Freunde gefunden. Das hängt auch damit zusammen, dass ich in drei verschiedenen Klassen bin. Das Wetter in Belgien hat jetzt definitiv auf Winter-Wetter gewechselt, also ist es kalt und regnerisch. Doch zum Glück hat meine Liebe Mammi daran gedacht, mir meinen flauschigen Morgenmantel und meinen Wintermantel zu schicken. Ausserdem hatte ich am 26. Oktober Geburtstag. Ich bin sechzehn geworden. Der 26. war ein Donnerstag. Ich bin mit den anderen Austauschschülerinnen aus meiner Schule in die Stadt in MacDonalds essen gegangen. Mmmmh, lecker. Am Freitag durfte ich dann bei meiner Familie das Menü des Abendessens aussuchen. Ich habe natürlich Salat genommen, weil das ganz einfach mein Lieblingsessen ist. Meine Gasteltern waren sehr froh darüber, meine Gastschwestern weniger. Aber na ja, ist nur halb so schlimm. Ausserdem musste ich am 27. Oktober, zu Beginn der Ferien also, zurück in die Schweiz gehen. Es ist nichts schlimmes passiert, aber ich musste eben zum Kiefernorthopäden. Ich habe zwei weitere Austauschschülerinnen, die aus Amerika mit YFU nach Belgien gekommen sind, eingeladen. Wir nahmen also den Car um Mitternacht am Freitag und sind am Samstag morgen in Zürich angekommen. Die Fahrt war nicht allzu angenehm, vor allem, weil fünf Minuten bevor wir abgefahren sind, einige Frauen mit ihren schreienden Kleinkindern eingestiegen sind, doch wir haben es überlebt und sind heil angekommen. Nun die große Frage Nr.1: Wie war es, meine Familie wieder zu sehen? Ich muss schon sagen, es war sehr komisch... Aber nach einer Weile verging das komische Gefühl und wir konnten ganz „normal“ reden. Normal in Anführungszeichen, weil wir englisch oder französisch und nicht deutsch oder slovakisch geredet haben, sodass die anderen zwei Mädchen auch was verstehen konnten. Am Samstag Abend ging ich mit meinen Freundinnen nochmals meinen Geburtstag feiern. Das war so lustig. Am Sonntag habe ich ihnen ein bisschen Zürich gezeigt. Dann am Nachmittag hat sich meine ganze Familie bei meinem Vater getroffen um meinen Geburtstag zu feiern. Ich habe im gesamten meinen Geburtstag vier mal gefeiert. Das ist gar nicht mal so schlecht. Am Donnerstag nahmen wir dann wieder den Zug zurück nach Belgien. Und ich muss sagen, es war viel leichter dorthin zu gehen, als das erste Mal. Ich werde jetzt dann bald die Familie wechseln, das heisst, ich werde in meine definitive Familie kommen. Ich bin schon sehr aufgeregt, sie kennen zu lernen. Ansonsten gibt es nichts Grosses zu berichten. Die Zeit vergeht sehr schnell und ich habe sehr viel Spass hier in Belgien. Viele Grüsse und bis nächsten Monat
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