| Luisa in Belgien: Februar 2007 |
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Das wichtigste Ereignis dieses Monats war die Reise nach Paris. Sie war schon von Beginn mit YFU geplant gewesen. Doch bevor ich darüber schreibe, einige kleine „unwichtige“ Ereignisse. In der Schule gehts wirklich von Tag zu Tag, von Woche zu Woche besser. Ich beziehe das nicht nur auf die Sprache, sondern vor allem auf die Freundschaften. Je länger ich an der Schule bin, desto mehr gute Freunde habe ich. Wir sind zwar 5 Austauschschülerinnen in einer Schule, aber ich verbringe mehr Zeit mit meinen belgischen Freunden als mit ihnen. Und darüber bin ich ziemlich froh. Denn einer der Gründe für mich, dieses Austauschjahr zu machen, war es, neue Freundschaften zu schliessen. Und das habe ich wirklich erreicht. Ausserdem hatten wir so ab Mitte Februar wunderschönes Wetter. Bis zu 18 Grad. Das tat so gut, all die Winterpullis zu Hause lassen zu können ud einfach mit einer leichten Weste in die Schule zu gehen. Also, nun zu Paris: Am Montag musste ich um 4:50 Uhr aufstehen, um rechtzeitig am abgemachten Treffpunkt alle Austauschschüler und Organisatoren zu treffen. Ich habe also bereits da nicht allzu viel geschlafen. Wir trafen uns also in Brüssel und nahmen dann einen Car bis nach Paris. Dort angekommen mussten wir mit all unserem Gepäck zwei verschiedene Metros nehmen. Oh Gott, das war wirklich sehr mühsam. Doch als wir in der Herberge angekommen waren, konnten wir alles ablegen. Bereits am ersten Tag besichtigten wir mehrere Monumente. Doch das Beste war, dass wir am Montag den Eiffelturm besichtigen waren. Hach!! YFU hat aussedem den Aufstieg gezahlt. Darüber war ich sehr froh, denn es kostet etwa 10 Euro, um ganz rauf zu gehen. Als wir oben angekommen waren, hat es mir absolut die Sprache verschlagen! Es war wunderschön. Und da es dunkel war, sah ich Paris genau so, wie man es häufig beschreibt: die Stadt der Lichter. Am Dienstag waren wir mehrere Dinge besichtgen. Doch ich werde hier nur die für mich wichtigsten Aufschreiben. Also Dienstag: Die Champs-Elysee. Eine der berühmtesten Shopping-Strassen der Welt. Es war sooo schön. Ausserdem hatten wir wunderbares Wetter. Doch ich kann nicht sagen, dass ich mir da was gekauft habe. Denn so schön sie auch ist, so teuer ist die Champs-Elysee. Danach gingen wir die Kathedrale Sacre Coeur anschauen. Sie wurde in Montmartre gebaut. Dieses Dörfchen mitten in Paris ist auf einem Hügel gebaut. Und natürlich waren die Aufzüge kaputt. Also mussten wir sehr viele Treppen aufsteigen. Danach gingen wir in ein Restaurant essen. Mit vollen Mägen gingen wir das Moulin-Rouge ansehen. Es war zwar nicht ganz so wie ich es mir vorgestellt hatte, dennoch bin ich froh, es gesehen zu haben. Am Mittwoch besichtigten wir am Morgen die Notre Dame de Paris. Auch da gab es keinen Lift. Und ausserdem stand geschrieben: 420 Stufen. Doch das war nur bis zum Mittelstock. Ich stieg bis zu den Türmen hinauf. Uff! Doch die Aussicht war auch sehr schön. Am Nachmittag gingen wir ins Louvre! Wir hatten zwar den ganzen Nachmittag Zeit und dennoch konnte ich nicht mal die Hälfte der Dinge, die ich sehen wollte, betrachen. Aber selbstverständlich sah ich das berühmteste Gemälde der Welt: Die Mona Lisa. Am Donnerstag waren wir noch mehr anschauen. Doch da war ich bereits so müde, dass ich nicht allzu viel mitbekommen habe. Am Abend gingen wir ein Kabarett anschauen. Und zwar ein Echtes. Mit Tänzerinnen, Sängerinnen und sehr gutem Essen. Und schliesslich, am Freitag, gingen wir noch ein wenig shoppen und dann, kleines Heul, nahmen wir den Car zurück nach Belgien. Sobald ich zu Hause ankam, ging ich sofort schlafen. Ich habe etwa 12 Stunden durchgeschlafen und jetzt, am Samstag, bin ich immernoch müde. Bis nächsten Monat, Bisous Luisa |







