| Isabelle in Norwegen: August 2007 |
|
Sali, Am 16. August um 11:00 war es soweit: ich musste Abschied nehmen. Ich stand mit meiner Familie und ein paar meiner Freunden vor der Passkontrolle und konnte es nicht fassen, dass ich all diese mir liebgewordenen Menschen nun für ca. 11 Monate nicht mehr sehen werden würde! Das Ganze war so unreal! Da ich Abschiede hasse machte ich ihn so kurz wie möglich und umarmte jeden nur kurz und ging dann ohne einen Blick zurück durch die Passkontrolle. Nach einem angenehmen Flug betrat ich das erste Mal norwegischen Boden. Am Flughafen wurde ich von 2 netten YFU-Mitarbeiterinnen abgeholt und wie fuhren nach Gran wo das Welcome-Camp stattfand. Dieses Camp dauerte 3 Tage und wir lernten dort etwas über die norwegische Kultur und die Sprache. Am Samstag ging es dann endlich zu unseren Gastfamilien. Nach monatelangem hoffen und ausmalen sah ich nun meine Gastfamilie und mein Heim für die nächsten 11 Monate zum ersten Mal. Sie hatten extra für mich die norwegische Flagge gehisst (was man nur für spezielle Anlässe tut). Meine Gastschwester zeigten mir mein Zimmer, welches man gar nicht hätte verfehlen können, denn sie hatten meine Zimmertür mit Bildern bekleistert auf welchen „Isabelle“ stand oder Herzen zu sehen waren. Auf meinem Bett lagen viele Ballone und auch auf ihnen war „Isabelle“ geschrieben. Ich war angenehm überrascht und wusste gar nicht was sagen. ;-) Am Montag musste ich dann zur Schule gehen. Ich war echt aufgeregt. Zum Glück gehen meine Nachbarin Åslaug und ihr thailändischer Gastbruder Boky in dieselbe Schule. Doch wir hatten noch keinen Unterricht montags. Wir wurden nur unseren Klassen zugeteilt und bekamen unsere Stundenpläne. Verglichen mit meinen Schultagen in der Schweiz sind meine Schultage hier echt kurz. Die Schule startet um 8:00 Uhr und endet um 15:20. Ich habe Mathematik, Biologie, Physik, Französisch, Geschichte, Norwegisch und Sport. Das schwierigste für mich ist Norwegisch und Geschichte, denn dort spricht man ja sehr viel und die Sprache zu beherrschen ist wichtig. Doch der Rest ist ziemlich einfach für mich weil das meiste Repetition ist. Meine Klassenkameraden scheinen alle nett zu sein, doch die meisten sind etwas scheu und ich habe noch keinen Kontakt mit ihnen. Doch ein paar Kollegen von Åslaug sind echt nett und zeigen mir die Zimmer und übersetzen das wichtigste was die Lehrer sagen. Nun somit endige ich meinen August Bericht und wünsche Euch allen eine schöne Zeit bis zum nächsten Bericht! ;-) Isabelle. |






