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Flavia in Chile: Februar 2009

Hola! Image

Aus dem kuerzesten Monat des Jahres habe ich euch so einiges zu berichten.

Nach wie vor habe ich Sommerferien, in denen ich viele neue Orte in Chile kennenlernen wollte. Dies konnte ich im Januar leider nicht wirklich, aus verschiedenen Gruenden, doch im Februar brachte ich dann doch zwei kleine Reisen zustande.

Die Erste fuehrte mich nach Osorno, einer ziemlich grossen Stadt im Sueden Chile. Dorhin gelangte ich zusammen mit meiner Gastschwester und einem guten Freund meines Gastvaters, welche beide Lastwagenchauffeure eines grossen Milchproduktores sind. Nach gut drei Stunden Fahrt im “camión” kamen wir in Osorno an. Weder ich noch meine Gastschwester haben je zuvor die Stadt besucht, sodass es zu einem richtigen Abenteuer wurde Osorno zu erkunden. Wir besuchten ein interaktives Museum, die Kathedrahle der Stadt, einen grossen Gemuesemarkt und die Feria artesanal, wo verschiedene Souvenirs aus Holz verkauft wurden. Wir verbrachten den ganzen Tag in der von deutschen Einwanderer gepraegten Stadt. Erst am Abend um acht Uhr fuhren wir, total erschoepft, mit vielen neuen Eindruecken, im Bus zurueck nach Pitrufquén. Dies war ein schoenes Erlebniss fuer mich und ich konnte Osorno auf eine sehr spezielle Art und Weise kennenlernen.

Image Der zweite Ausflug in diesem Monat fuehrte mich (endlich) ans Meer. Schon seit langem hatte  ich diesen Wunsch, weil Chile extrem vom Pazifik gepraegt ist und das Meer mich schon immer mit einem sehr speziellen Gefuehl erfuellt hat. Natuerlich startete ich auch dieses Abenteuer mit meiner Gastschwester, mit der ich mich nach wie vor sehr gut verstehe. Wir reisten zuerst in verschiedenen Bussen nach Carahue, eine Stadt von der ich nicht viel erwartete. Dort gingen wir eine Grosstante besuchen, um danach nach Puerto Saavedras weiterzureisen. Ich war sehr erstaunt ueber die Schoenheit und Lebendigkeit Carahues, das einen sehr schoenen Hauptplatz mit riesengrossen Palmen und eine Motorenaustellung besizt. In Puerto Vaaras sah ich dann zum ersten Mal den Pazifik, der sich sehr von dem Mittelmeer (welches ich schon kannte) unterscheidet. Er ist extrem wild, mit meterhohen Wellen, welche sich schon 20 bis 30 Meter vor der Kueste aufbaeumen. Wir zelteten vor einem Haus einer Freundin der Familie, welche uns extrem herzlich beherbergte. Sie passte auf unser Zelt auf wenn wir auf Erkundungstour gingen und versorgte uns mit leckerem Essen. Es ist unglaublich wie nett und herzlich die Chilenen sind, zu ihnen fremden Personen. Nach zwei Tagen am Meer reisten wir dann wieder nach Hause.

Ansonsten passierte nicht wirklich viel, ausser dass die Naechte schon um einiges kaelter sind als im Januar und es haufiger regnet.

Saludos de Chile Flavia

 

 
22:51 | 17.Mai 2012